Typen, die Ihnen jedes Meeting vermiesen (Teil 3)

Typen, die jedes Meeting vermiesen

Ein paar Tipps, um sich von gewissen Typen nicht das Meeting vermasseln zu lassen.

Wenn am Ende einer endlos langen Präsentation nur Fragezeichen übrig bleiben oder Sitzungsteilnehmer dank ihrer Laustärke zu überzeugen versuchen, dann braucht es starke Nerven. Und ein paar Ratschläge, wie man am besten dagegen vorgehen soll. In drei Blogbeiträgen typisieren wir nervenaufreibende Sitzungsteilnehmer und wie man mit diesen besser umgehen kann. In diesem dritten und letzten Beitrag treffen wir auf den Folientänzer und den Lautsprecher.

 

Der Folientänzer
Wer muss schon etwas Weiteres zu einem Thema erklären, wenn doch alles bereits auf den Folien steht? Folientänzer bewegen sich durch eine 100 Folien lange Präsentation in dem sie einfach alles von der Folie ablesen. Wenn wenigstens das Ganze ebenso spannend präsentiert würde wie eine fantastische Tanzeinlage. Aber nein: Es gibt kaum Bilder, dafür jede Menge Text auf jeder Folie – und auch alles immer in einer kleinen Schriftgrösse, damit auch ja alle Details Platz auf der Folie haben. 

 

Was können Sie tun?
Geben Sie diesen Leuten klares Feedback. Auch Sie sind froh um Verbesserungsvorschläge. Betonen Sie erst einmal, was Sie an der Präsentation geschätzt und aufgenommen haben. Dann lassen Sie ihn wissen, was zu viel an Information war für Sie und geben Sie ihm ein oder zwei ganz konkrete Tipps mit auf den Weg.

 

Der Lautsprecher
Wer am lautesten spricht, der wird am besten gehört. Das denkt zumindest derjenige, der immer lauter spricht als alle anderen. Anstatt sich andere Argumente anzuhören, dreht der Lautsprecher einfach seine Lautstärke höher und übertönt die anderen Stimmen. Er ist überzeug, dass seine Argumente die einzig richtigen sind und deshalb auch unbedingt gehört werden müssen. Er versucht andere Sitzungsteilnehmer stets mit der lautesten Stimme zum Schweigen zu bringen und sich auf diese Weise mit seiner Meinung durchzusetzen. 


Was können Sie tun?
Auch wenn Ihr Sitzungskollege im Moment dominanter wirkt, dürfen Sie sich nicht einschüchtern lassen. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie den Lautsprecher ausreden. Anschliessend können Sie mit Ihren wohl überlegten, etwas dezenter präsentierten Ansichten umso mehr punkten. Denn vergessen Sie nicht: Am Ende zählt eben doch meist das beste und nicht das lauteste Argument.

 

 

 

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