Typen, die Ihnen jedes Meeting vermiesen (Teil 2)

Meetingtypen, die Ihre Meetings vermiesen

Tipps, wie Sie in Ihren Meetings mit schwierigen Teilnehmern besser umgehen können.

Tückisches Verhalten oder bestimmte Macken von Sitzungsteilnehmern können einem ganz schön auf die Nerven gehen und den Erfolg eines Meetings bedrohen. In drei Blogbeiträgen typisieren wir solche Sitzungsteilnehmer und zeigen Ihnen, wie Sie mit diesen besser umgehen können. In unserem zweiten Beitrag geht es um ständige Ja-Sager und Ping-Pong-Stars.

 

Der Ja-Sager
Bei einem Heiratsantrag ist er sehnlichst erwünscht, bei einem Meeting unter Umständen eher weniger zuträglich; der Ja-Sager. Egal was Sie in Ihrem Meeting sagen, der Ja-Sager stimmt unkritisch zu. «Verstehst du das auch so?» - «Ja, ich denke schon.»; «Findest du das eine gute Idee?» - «Ja, dem stimme ich zu.»; «Wollen wir einen Elefanten kaufen?» - «Ja, warum nicht.». Ist ja schön und gut, immer jemanden auf seiner Seite zu haben. Aber wohin führt ein Meeting, bei dem Sie die Diskussion alleine führen und Ihr Gegenüber nichts Konstruktives einbringen mag?

 

Was können Sie tun?
Auch ein Ja-Sager hat eine eigene Meinung. Vielleicht muss er nur dazu ermutigt werden, diese im Plenum auch preiszugeben. Machen Sie Ihrem Gegenüber klar, dass selbst die beste Idee noch weiterentwickelt werden kann und Sie sich über jeden Input freuen. Schliesslich können auch die ungewöhnlichsten Vorschläge zu neuen Lösungen führen. Vielleicht kitzeln Sie mal mit einem Lob die andere Meinung raus: «Du hast immer so tolle Ideen. Hast du mir vielleicht noch einen weiteren Tipp hierzu?»

 

Der Ping Pong-Star
Das Motto des Ping-Pong-Stars ist es, bloss keine Frage selber zu beantworten. «Ich glaube X kann hiervon mehr erzählen», ist einer seiner geschickten Tricks, den Ball gekonnt an ein weiteres Sitzungsmitglied weiterzugeben. Dem Ping-Pong-Star geht es stets darum, sich so schnell wie möglich aus der Verantwortung zu stehlen. 


Was können Sie tun?
Wie schon so oft heisst auch hier das Gegenmittel Nachfragen! Bleiben Sie beharrlich und zeigen Sie auf freundliche Art und Weise, dass Sie speziell an seiner Antwort interessiert sind. Etwa so: «Am besten hören wir uns auch deine Meinung dazu an, dann können wir am Ende alle Varianten gegeneinander abwägen.»

 

 

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